Vorträge

 

Rufus Keller OP
Der Dominikanerorden in Geschichte und Gegenwart

JProf. Dr. Franziskus Knoll OP
Vortrag über das Menschenbild in Psalm 8 und dessen Implikationen im Zuge der Diskussionen um den assistierten Suizid 



Klaus Nelißen  

Vortrag über die katholische Rundfunkarbeit.

 

Dr. Andreas Püttmann 
"Gesellschaft ohne Gott. Risiken und Nebenwirkungen der Entchristlichung Deutschlands"

 

Markus Roentgen (Referat Spiritualität EBG Köln) 
Vortrag über Person und Werk des hl. Albertus Magnus

 

Generalvikar Dr. Dominik Schwaderlapp (Köln)
"Die Weltkirche als Geschenk; oder: was wir voneinander lernen können"

Vortrag zur Lage der Christen in Indien, Südamerika und Afrika; Aufweis wechselseitiger Lernchancen.
Kurzbericht zur Veranstaltung

 

P. Rufus Keller OP
Autorenlesung aus dem Buch „Eine Fahrt bis zum Ende der Welt“.

 

Dummheit ist Sünde
Thomas von Aquin im Interview

mit Hans Conrad Zander

Thomas von Aquin, der größte Theologe aus dem Dominikanerorden, ist der Repräsentant eines Christentums mit Verstand. Er verbindet Glaube mit Freude, ja Spaß am Denken. H.C. Zander gelingt eine originelle, geistreiche sowie humorvolle Einführung in das Werk des großen Dominikaners Thomas von Aquin.

Hans Conrad Zander, 1937 in Zürich geboren, lebt als Journalist und Schriftsteller in Köln. Ehemals Dominikaner ist er einem großem Publikum bekannt geworden als Reporter beim Stern und als Autor vieler Zeitzeichen im Rundfunk (WDR; NDR) sowie durch zahlreiche historische und satirische Werke zur Geschichte der Religion. Zander war Gastprofessor an der Universität Essen und ist Träger des Egon-Erwin-Kisch-Preises.

 

 

„Got nemen in allen dingen“
Texte von Meister Eckhart
Rezitation: Bernd Reheuser – Flöte: Bernhard Keller
Konzept und Moderation: P. Wolfgang Stickler OP

In den letzten Jahrzenten ist das Interesse an Meister Eckhart immer größer geworden. Neben Johannes Tauler und Heinrich Seuse gehört Eckhart zum sogenannten „Dreigestirn“ der deutschen dominikanischen Mystik des Mittelalters. Wie kann der Mensch wahrhaft Gott begegnen? Um diese Grundfrage kreist das Denken Eckharts immer wieder, wird er nicht müde in seinen zahlreich überlieferten Predigten vorzutragen.

Die Lesung gab eine Einführung in Werk und Leben dieses bedeutenden Dominikaners.

 

 

Dr. Rupert Neudeck:
„Die tödliche Macht von Lebenskatastrophen“

Die Lebenskatastrophen in der entwickelten westlichen Welt sind materiell geregelt. Aber sind sie auch spirituell und emotional verkraftet?

Die weltweiten politischen Katastrophen, vor allem die Differenz zwischen reichen und armen Ländern sowie die ökologischen Probleme, sind weitgehend ungelöst und die ausgleichende Gerechtigkeit hat bisher zwischen den Reichsten und den Ärmsten nicht gegriffen.

Die Frage der säkularen Moderne ist nicht mehr: „Wie bekomme ich einen gnädigen Gott?“, sondern: „Wie bekomme ich eine gnädige Menschheit?“

Dr. phil. Rupert Neudeck, 1939 in Danzig geboren, Studium von Philosophie, Germanistik, Soziologie und katholischer Theologie, arbeitet als Journalist. 1982 gründete er das Komitee Cap Anamur, das Anfang der achtziger Jahre über 10 000 vietnamesische „boat people“ rettete. Immer wieder wendet sich Neudeck weltweit gegen Menschenrechtsverletzungen.

 

Domkapitular Prälat Josef Sauerborn:
„Kunst und Kirche – eine spannungsreiche Beziehung“

Kirchenfenster von Gerhard Richter (Dom) und Markus Lüpertz (St. Andreas), das neue Diözesanmuseum des Architekten Peter Zumthor: Die Beziehungen zwischen Kirche und zeitgenössischer Kunst erscheint sehr gut. Dennoch ist das Verhältnis zwischen beiden immer wieder sehr spannungsreich.

 

Prof. Dr. Norbert Lüdecke
„Die Stellung der Frau in Kirche und Gesellschaft“
nach Lehre und Recht der katholischen Kirche

 

„Mutig in die Zukunft!“ (Papst Johannes XXIII.)
Dominikanische Beiträge zum Neuaufbruch der Kirche

Vortragsreihe zum 40. Jahrestag
der Beendigung des II. Vatikanischen Konzils

MIT DEM KONZIL ÜBER DAS KONZIL HINAUS
Dr. theol. Johannes Bunnenberg OP, Düsseldorf

AUFBRUCH UNTER DEN „ZEICHEN DER ZEIT“
Christian Bauer, Dipl.-Theol., Nürnberg - Berlin Mannes Dominikus Koster OP (1901-1981)

KIRCHE ALS „VOLK GOTTES“
Prof. em. Dr. theol. Dr. theol. h.c. Otto Hermann Pesch, München Edward Schillebeeckx OP (*1914)

PLÄDOYER FÜR DEN MENSCHEN IN DER KIRCHE
Carsten Barwasser OP, Dipl.-Theol., Düsseldorf

 

Prof. Dr. Albert Gerhards
Gottesdienst als kommunikatives Geschehen

Im Zusammenhang mit den Trauerfeiern zum Tod von Papst Johannes Paul II. und der Einführung des neuen Papstes Benedikt XVI. wurde eindrücklich deutlich, welche Kraft Liturgie hat, daß Zeichen, Symbole, Haltungen stärker sein können als Worte und Reden. Gottesdienst, Liturgie sind nicht ein beliebiges Spiel, sondern leben gerade von dieser Kommunikation.

 

P. Dr. Ulrich Engel OP: Vom hohen Ross herab
Über dominikanische Spiritualität

„Wie die Katarer leben - und wie die Kirche lehren!“ und „Nicht vom Pferd herab, sondern zu Fuß predigen!“, dazu verpflichtete der hl. Dominikus die Brüder und Schwestern seines Ordens. Welche Spiritualität prägt den Dominikanerorden? Was ist das, was Dominikaner und Dominikanerinnen bald 800 Jahre bewegt und auch in der Gegenwart antreibt? Was kann diese „dominikanische Spiritualität“ den Menschen unserer Zeit sagen?

Ralf Röttgen: Dialog zwischen den Kindern Abrahams

Bericht über das Engagement der christlichen Palestinenser in Beit Jala bei Bethlehem

Der „Nah-Ost-Konflikt“ ist noch immer eines der großen ungelösten Probleme und täglich hören wir aus den Medien von Gewalt und Terror im Heiligen Land. Wie mühsam – aber dennoch möglich – ein Dialog zwischen den „Kindern Abrahams“ – Juden, Christen, Muslimen – ist, zeigt die Initiative in Beit Jala. Und Dialog ist ein Grundstein auf dem Weg zum Frieden.

 

Prof. Dr. Rudolf Hoppe
Jesus von Nazareth

 

Prof. Dr. Josef Freise
Zur Notwendigkeit eines Kulturdialogs zwischen Orient und Okzident oder: was man aus dem Israel-Palästina-Konflikt lernen sollte Dr. Nathan Durst 

 

Die Reichspogromnacht – 65 Jahre danach
Nathan Durst hat als siebenjähriger Junge die „Reichskristallnacht“ in Berlin erlebt. Im Anschluss an die persönlichen Erinnerungen fragte er nach dem Antisemitismus heute und erläutert, wie die Überlebenden des Holocaust mit ihren Erinnerungen umgehen und wie ihnen psychosozial und therapeutisch geholfen werden kann.

 

Podiumsdiskussion zum Thema Schwangerschaftskonfliktberatung
mit Rita Waschbüsch (ZdK, „Donum vitae“) und Christa Pesch (esperanza“)

 

Prälat Dr. Karl Jüsten
Kirche und Staat

 

Volker Beck (MdB)
Die Grünen und die Kirche

 

Prof. Dr. Thomas Sternberg (ZdK)
Entwicklung in der Biomedizin und ihre ethische Bewertung

 

Melanie Miehl (Islamwissenschaftlerin)
Islam – Die Ethik des Koran und die gelebte Praxis

 

Werner Höbsch
www.ohne Gott.de – Internetkontakte des Seelsorgeteams mit der außerkirchlichen Welt

 

P. Willehad Eckert OP
Albertus Magnus und das Judentum